REIN, S. (1996): Über Epöken und das Schwimmvermögen der Ceratiten.-
Veröff. Naturhist. Mus. Schleusingen, 11, 65-75, 13 Abb., Schleusingen.

Zusammenfasssung

Am Beispiel echter Epökie von Placunopsis ostracina SCHLOTH. auf den Gehäusen germanischer Ceratiten wird die Funktion des Ceratitenphragmokons aus physikalisch-biomechanischer und biologisch-ökologischer Sicht diskutiert. Das Fehlen jeglicher Reaktionen, auf die für nektonische Organismen lebensbedrohliche Gewichtszunahme durch die wachsenden Epöken, zeigt, daß der Kammerapparat kein gewichtsregulierendes Organ für Schwimmer war.
Vielmehr macht die Überlebensdauer mit den aufsitzenden Epöken deutlich, wie optimal die Ceratiten dem Bodenleben angepaßt waren.

Summary

Using epizoans (Placunopsis ostracina SCHLOTH. ) attached to the shells of ceratites the function of the ceratite phragmocone is discussed from a physical-biomechanical and biological-ecological point of view.
The complete absence of reactions on the highly dangerous weight increase by epizoans growing on the shell of supposed nectonic organisms shows that the chambers of the phragmocone were not a weight stabilizing organ of swimmers.
Rather the long life span and growth of the attached epizoans indicates that ceratites were optimally adapted to a